Die Kampfansage ist angekommen – Wir streiken!

© Mauricio Bustamante
Demozug Hamburg, 07.11.2023
29.11.2023

Viele tausend Kolleg*innen haben die Kampfansage der Landes-Arbeitgeber angenommen und treten in den Streik: Von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, von Schleswig-Holstein und Hamburg geht die Streikwelle gen Osten, von Sachsen und Sachsen-Anhalt bis nach Berlin. Die Breite der beteiligten Berufe zeigt, wie wesentlich die Arbeit im öffentlichen Dienst der Länder ist und was fehlt, wenn zum Beispiel Hochschulbeschäftigte, Kulturschaffende an Staatstheatern, Konzerthäusern und Museen, Uni-Klinik-Kolleg*innen, Küstenschützer*innen, Straßenbauer*innen, Erzieher*innen, Sportplatzwarte, Sozialarbeiter*innen und viele mehr die Arbeit niederlegen: Dann geht im öffentlichen Leben nicht mehr viel. Ihre Arbeit ist unverzichtbar für die Gesellschaft.

 

Die Kolleg*innen eint der Widerstand gegen ihre uneinsichtigen Arbeitgeber, die auch in der zweiten Verhandlungsrunde für die Länder kein Angebot vorgelegt haben, obwohl sowohl unsere Forderung als auch die Fakten schon lange auf dem Tisch liegen. Die Fakten belegen eine dramatische Situation im Landesdienst: offene Stellen, die wegen der schlechten Bedingungen nicht besetzt werden können, steigende Belastung – Die Kolleg*innen sind am Limit und wollen den steigenden Druck nicht länger hin nehmen. Sie kämpfen gemeinsam für die ver.di-Forderung nach 10,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 500 Euro sowie die Erwartung einer Stadtstaatenzulage, eines Tarifvertrags für studentische Beschäftigte und Hilfskräfte sowie wettbewerbsfähige Bedingungen im Straßendienst.

 

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